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Artikel: Haargummi ohne Haarbruch: Welches Haargummi die Haare schont

Haarpflege

Haargummi ohne Haarbruch: Welches Haargummi die Haare schont

Ein Haargummi ohne Haarbruch ist weich, hat kein blankes Gummi und keinen Metallsteg und sitzt fest genug, um zu halten, aber locker genug, um nicht zu ziehen. Auch darauf, wie du es trägst, kommt es an: nicht zu straff, nicht jeden Tag an derselben Stelle und nie einfach herausgezogen. Hier erfährst du, wie Haargummis Haare brechen lassen, woran du ein schonendes Haargummi erkennst, welche Arten es gibt und wie du dein Haar beim Zusammenbinden und Abnehmen schonst.

Haarbruch durch Haargummis: wie er entsteht

Ein Haargummi kann dem Haar vor allem auf drei Wegen schaden: durch Zug, durch Stellen, an denen Haare hängen bleiben, und durch das Herausnehmen.

  • Zug an derselben Stelle: Ein straffer Zopf spannt die Haare vom Ansatz bis zum Gummi, und wer ihn jeden Tag an derselben Stelle trägt, belastet immer dieselben Haare.
  • Kanten und raue Stellen: An einem Metallsteg, einer dicken Naht oder einem rissigen Gummi bleiben einzelne Haare hängen, und beim Bewegen oder Abnehmen reißen sie dort ab.
  • Das Herausnehmen: Haare können sich in blankem Gummi oder in rauen Fasern verfangen, und wer das Haargummi dann einfach herunterzieht, zerrt an ihnen.

Nasses Haar ist dehnbarer und empfindlicher als trockenes, deshalb bindest du es besser nicht straff zusammen, solange es noch feucht ist.

Haarbruch durch Haargummis zeigt sich oft an kurzen, abgebrochenen Haaren dort, wo das Gummi meist sitzt, oder an einer Stelle im Zopf, die dünner wirkt. Abgebrochene Haare enden stumpf oder ausgefranst, ein ausgefallenes Haar hat dagegen an einem Ende eine kleine helle Verdickung, die Wurzel. Wie du beides sicher unterscheidest, erklärt unser Beitrag über Haarbruch. Wird dein Haaransatz an den Stellen, an denen du dein Haar zusammennimmst, sichtbar dünner, lass das ärztlich abklären.

Haargummi ohne Haarbruch: worauf du achten solltest

Ein schonendes Haargummi erkennst du an wenigen Merkmalen:

  • Es hat keinen Metallsteg und keine harte, dicke Naht.
  • Nirgends liegt blankes Gummi am Haar, etwa weil das Haargummi rundum mit Stoff bezogen ist.
  • Es ist eher breit als dünn, was den Halt nach der Erfahrung vieler breiter verteilt.
  • Es hat eine glatte Oberfläche, damit Haare beim Abnehmen seltener darin hängen bleiben.
  • Es hat so viel Spannkraft, dass es locker hält, ohne dass du es immer enger wickeln musst.

Tausch ein Haargummi aus, sobald das Gummi ausleiert oder der Bezug rau und fusselig wird. Ein ausgeleiertes Gummi verleitet dazu, es öfter um den Zopf zu wickeln, und so kann es straffer werden, als es sein müsste.

Welche Haargummis gibt es?

Haargummis unterscheiden sich vor allem darin, wie breit sie aufliegen und wie glatt ihre Oberfläche ist.

ArtHaltOberfläche und KantenWorauf du achtest
Dünnes Gummi mit MetallstegFestSchmal, mit MetallstegAn Metallteilen können Haare hängen bleiben und abbrechen; besser meiden
Nahtloses StoffgummiFestSchmal, ohne MetallLiegt schmal auf, deshalb locker binden
SpiralhaargummiMittel bis festKunststoffspiraleManche leiern mit der Zeit aus; langsam herausdrehen
Scrunchie aus Baumwolle oder SamtMittelBreit, rundum StoffWeich und ohne raue Stellen wählen
Satin-ScrunchieLeicht bis mittelBreit, glattAufs Etikett schauen: oft Polyester oder eine andere Kunstfaser; rutscht bei feinem, glattem Haar nach der Erfahrung vieler
Seiden-ScrunchieLeicht bis mittelBreit, glattRutscht bei feinem, glattem Haar nach der Erfahrung vieler; ein breiteres Modell kann besser halten
Haarklammer oder KrallenklammerMittelOhne Gummi, Kanten je nach ModellOhne scharfe Kanten wählen; nicht zum Schlafen, weil die Klammer drücken kann

Satin und Seide sehen sich ähnlich, sind aber nicht dasselbe: Seide ist eine Naturfaser, Satin eine Webart, die aus Seide, oft aber aus Polyester oder einer anderen Kunstfaser besteht. Das Etikett verrät, woraus ein Satin-Scrunchie wirklich gemacht ist. Wie du beides beim Kauf auseinanderhältst, erklärt unser Beitrag Seide oder Satin.

Welches Haargummi für welches Haar?

  • Feines, glattes Haar: Viele Menschen mit feinem, glattem Haar stellen fest, dass glatte Haargummis rutschen. Greif lieber zu einem breiteren Modell, statt das Gummi immer straffer zu ziehen. Woran du feines Haar erkennst und was es sonst noch braucht, erklärt unser Ratgeber zu feinem Haar.
  • Dickes oder langes Haar: Das Gewicht zieht am Zopf. Ein breites Haargummi, das seine Spannkraft behält, kann helfen, und manche setzen zwei Haargummis locker statt eines einzigen, straffen.
  • Locken: Viele mit Locken finden, dass breite Scrunchies sie weniger platt drücken als dünne Gummis, und dass die Längen hoch und locker gebunden leichter ihre Form behalten.
  • Gefärbtes oder blondiertes Haar: Es bricht leichter, deshalb lohnt sich hier besonders ein weiches, glattes Haargummi, das du locker trägst und sorgfältig abnimmst.

So trägst du ein Haargummi schonend

Das schonendste Haargummi hilft wenig, wenn du es straff und jeden Tag gleich trägst. Diese Gewohnheiten helfen:

  1. Entwirre dein Haar, bevor du es zusammennimmst, damit das Gummi keine Knoten festhält.
  2. Binde so locker, dass der Zopf hält, ohne am Ansatz zu ziehen.
  3. Wechsle die Stelle: mal hoch, mal tief, mal seitlich, damit nicht jeden Tag dieselben Haare im Gummi liegen.
  4. Gönn deinem Haar Tage ganz ohne Haargummi, etwa offen oder mit einer Klammer.
  5. Binde nasses Haar nur locker zusammen, auch wenn der Zopf dann weniger fest sitzt.
  6. Nimm das Haargummi ab, indem du es mit den Fingern weitest und aus dem Haar schiebst, statt es herunterzuziehen.

Hast du Locken, zeigt unsere Locken-Pflege-Routine, wie du sie insgesamt schonend pflegst.

Haargummis in der Nacht

Nachts gelten dieselben Regeln, nur liegst du unter Umständen stundenlang auf deinem Zopf und bewegst dich dabei. Manche merken, dass ein Haargummi, das abends bequem sitzt, bis zum Morgen an derselben Stelle zieht. Wie du deine Haare nachts trägst und welches Haargummi sich zum Schlafen eignet, erklärt unser Ratgeber Haare nachts schützen.

Was ein Haargummi nicht kann

Kein Haargummi repariert abgebrochenes Haar. Ein schonendes Haargummi kann nur dafür sorgen, dass beim Zusammenbinden weniger neuer Bruch dazukommt; was bereits gebrochen oder gespalten ist, lässt sich nicht dauerhaft reparieren. Gespaltene Spitzen lassen sich nur abschneiden; mehr dazu in unserem Beitrag über Spliss.

Unsere Seiden-Scrunchies

Unsere 10 mm breiten Seiden-Scrunchies bestehen aus 100 % Bio-Maulbeerseide der Güteklasse 6A mit 22 Momme, derselben Seide wie bei unseren Kissenbezügen. Sie umhüllen einen hochelastischen Kern. Die Seide ist GOTS-zertifiziert, und die Scrunchies tragen das Label OEKO-TEX MADE IN GREEN. Sie hinterlassen weniger Knicke als ein dünnes Gummi. Vor Haarbruch schützt aber kein Haargummi für sich allein: Wie straff du es bindest und wie du es herausnimmst, macht genauso viel aus wie das Material.

Häufige Fragen

Gibt es ein Haargummi gegen Haarbruch?

Kein Haargummi verhindert Haarbruch für sich allein. Am schonendsten sind weiche Haargummis ohne blankes Gummi und ohne Metallsteg, die du locker und an wechselnden Stellen trägst und nie herunterreißt.

Sind Scrunchies besser als normale Haargummis?

Scrunchies liegen breiter auf als ein dünnes Gummi und haben kein blankes Gummi am Haar. Straff gebunden ziehen aber auch sie am Ansatz.

Schonen Spiralhaargummis die Haare?

Spiralhaargummis haben keinen Stoffbezug; viele empfinden sie als angenehm und sagen, dass sich der Halt entlang der Spirale verteilt. Manche stellen fest, dass sie mit der Zeit ausleiern und dass sich feines oder lockiges Haar in den Windungen verfängt, deshalb drehst du sie langsam aus dem Haar, statt zu ziehen.

Ist es schlecht, jeden Tag einen Zopf zu tragen?

Ein lockerer Zopf an wechselnden Stellen belastet dein Haar weniger als ein straffer an immer derselben Stelle, doch Hautärzte raten davon ab, ihn dauerhaft zu tragen. Gönn deinem Haar regelmäßig Tage ohne Haargummi.

Sind Seiden-Scrunchies besser als Satin-Scrunchies?

Beide haben eine glatte Oberfläche; Seide ist eine Naturfaser, Satin eine Webart, oft aus Polyester oder einer anderen Kunstfaser. Bei beiden zählt, wie locker du sie trägst, genauso viel wie das Material.

RENESSY · Stand: September 2026

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