Artikel: Feines Haar: erkennen, verstehen und richtig pflegen
Feines Haar: erkennen, verstehen und richtig pflegen
Feines Haar bedeutet, dass jedes einzelne Haar einen kleinen Durchmesser hat. Schmale Haare biegen sich leichter, deshalb liegt feines Haar schnell platt am Kopf an; außerdem können sie sich eher verheddern und reißen wahrscheinlich leichter, da ein schmales Haar weniger Kraft aushalten dürfte. Sparsam dosierte Pflege in den Längen, behutsames Kämmen und locker gebundene Zöpfe passen dazu.
Was ist feines Haar?
Feines Haar besteht aus einzelnen Haaren mit kleinem Durchmesser, also geringer Haardicke. Die Haardichte sagt, wie viele Haare du hast; die Haardicke, wie groß der Durchmesser jedes einzelnen Haares ist. Im Alltag sagt man „dünne Haare“ für schmale Haare, für wenige Haare oder für beides. In einer Studie von 2016 mit 151 Frauen umfasste das, was sie „feines Haar“ nannten, die Dichte, die Dicke der einzelnen Haare, ihre Festigkeit und das Volumen der Haare auf dem Kopf.
Glatt heißt nicht fein: Glatt, wellig oder lockig beschreibt die Form des Haares, nicht seine Dicke. Hier geht es um feines Haar, das glatt oder nur leicht gewellt ist.
Feines Haar hat vermutlich auch einen Vorzug: In einer Studie aus dem Jahr 2006 wurde dickes, schwer zu biegendes Haar beim Anfassen als weniger angenehm beurteilt; feines Haar dürfte sich also angenehmer anfühlen.
Woran erkennst du feines Haar?
Ein verbreiteter Test für zu Hause: Nimm ein ausgefallenes Haar und roll es zwischen den Fingerkuppen. Spürst du es kaum, ist es wahrscheinlich fein; fühlt es sich an wie ein Nähfaden, ist es wahrscheinlich mittel oder kräftig.
Prüf so mehrere Haare von verschiedenen Stellen, denn nicht alle Haare eines Kopfes sind gleich dick. Bei erwachsenen Frauen europäischer Herkunft war nach einer Studie aus dem Jahr 1977 das dickste Haar eines Kopfes je nach Frau weniger als 1,4-mal bis mehr als doppelt so dick wie das schmalste.
Der Test ist grob und zeigt nur im Vergleich, ob deine Haare eher schmal oder eher dick sind, nicht wie viele Mikrometer sie messen.
Fein, mittel, dick: was Haarstruktur bedeutet
Mit Haarstruktur meinen manche die Haardicke, andere die Form der Haare. Hier geht es um die Haardicke, gemessen in Mikrometern, also tausendstel Millimetern. Dickes Haar nennt man auch kräftig oder grob.
Nach der Studie aus dem Jahr 1977 reicht bei Erwachsenen europäischer Herkunft der durchschnittliche Haardurchmesser je nach Person von unter 50 bis etwa 90 Mikrometern. Die Forschenden teilten europäisches Haar in drei Gruppen ein und nannten sie, gemessen an erwachsenen Amerikanerinnen europäischer Herkunft, „unter dem Durchschnitt“, „über dem Durchschnitt“ und „grob“. Allgemein anerkannte Grenzwerte für fein, mittel und kräftig haben wir nicht gefunden, deshalb beschreiben diese Wörter eine relative Skala. Die Millimeterangaben für feines Haar, die online kursieren, stehen in den Texten, die wir gelesen haben, ohne Quelle und widersprechen einander.
Im Schnitt unterscheidet sich die Haardicke auch zwischen Bevölkerungsgruppen und mit dem Alter. Asiatisches Haar hat nach einer Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2020 den größten Querschnitt der drei verglichenen Haartypen (asiatisch, afrikanisch und europäisch) und nach einer Studie aus dem Jahr 2016 mit 2.249 jungen Erwachsenen aus 24 Bevölkerungsgruppen einen größeren Durchmesser als afrikanisches und europäisches Haar. Nach einem Fachbuch zur Chemie und Physik des Haares ist der Durchmesser meist bei Männern um das 20. Lebensjahr am größten, bei Frauen etwa Mitte vierzig, danach nimmt er allmählich ab.
Ist dein feines Haar lockig, hilft dir unser Ratgeber zu dünnen Locken weiter.
Warum feines Haar schnell platt wird
Feines Haar wird schnell platt, weil mit kleinerem Durchmesser die Steifigkeit eines Haares viel stärker abnimmt als sein Gewicht. Nach der Studie aus dem Jahr 1977 steigt die Biegesteifigkeit eines Haares, also wie stark es sich gegen Biegen wehrt, mit der vierten Potenz seines Durchmessers, sein Gewicht nur mit dem Quadrat. Ein Haar mit halb so großem Durchmesser wiegt also ein Viertel so viel, ist aber nur etwa ein Sechzehntel so steif.
Fachleute sprechen von „Body“, im Alltag oft „Stand“ genannt: die Spannkraft der Haarmasse als Ganzes. Folgt die Haarmasse unter ihrem eigenen Gewicht eng der Kopfform, fehlt er. In Versuchen mit bestimmten Faserbündeln maß eine Studie aus dem Jahr 1976 bei doppelt so dicken Fasern etwa sechzehnmal so viel Body. In der Studie von 1977, in der das Haar vorher gebleicht und chemisch geglättet worden war, hatten Strähnen der beiden dickeren Gruppen 2,2-mal und 4,9-mal so viel Body wie Strähnen der feinsten Gruppe.
Deshalb ist zu erwarten, dass Wasser nach der Wäsche, zu viel oder zu schweres Produkt und nachts das Liegen auf einer Seite feines Haar schneller flach drücken.
Warum feines Haar leichter bricht und womöglich eher Knoten bildet
Feines Haar könnte eher zu Knoten neigen, weil schmale Haare weniger steif sind, und dürfte leichter brechen, weil es eine kleinere Querschnittsfläche hat. Bei Zugversuchen wird die Kraft auf die Querschnittsfläche des Haares bezogen, so eine Studie aus dem Jahr 2024.
Wir haben keine Studie gefunden, die zeigt, dass das Material selbst weniger aushält: In einer Studie aus dem Jahr 2019 mit 110 braunhaarigen Frauen europäischer Herkunft waren die Haare mit höherem Alter schmaler, die Reißspannung, also die Kraft pro Fläche beim Reißen, änderte sich mit dem Alter aber nicht. Bei Menschen und sieben anderen Arten sinkt die Reißspannung von Haar mit größerem Durchmesser im Allgemeinen, so eine Studie aus dem Jahr 2020. In einem Scheuertest der Studie von 1977, der Kämmen und Bürsten nachahmt, brachen die gebleichten und geglätteten Strähnen der feinsten Gruppe trotzdem nach weniger Zyklen als die der dickeren Gruppen. Was Haarbruch allgemein auslöst, erklärt unser Beitrag zu Haarbruch.
Je steifer die einzelnen Haare, desto seltener kreuzen sie sich und verheddern sich vor dem Kamm, so eine Studie aus dem Jahr 1986; deshalb erwarten wir, dass sich feines Haar eher verknotet. In der Studie von 1977 ließen sich Haare der dickeren Gruppen allerdings schwerer kämmen; die Forschenden führen das am ehesten auf die leichte Kräuselung zurück, die den dickeren Haaren geblieben war. Die Studie von 1986 arbeitete mit Haaren von 71 bis 95 Mikrometern und fand keinen signifikanten Einfluss der Haardicke, wenn Kräuselung, Steifigkeit und Reibung berücksichtigt wurden. Wir haben keine Studie gefunden, die das Kämmen bei Haar gemessen hat, das feiner ist als die Gruppen dieser beiden Studien.
Beim Kämmen bricht Haar vor allem dort, wo es hängen bleibt: Als Ursachen nennt eine Arbeit aus dem Jahr 2011 verhedderte Stellen, Schlaufen, Knoten und ruckartige Belastung. Ein Ruck lässt Haar schon unter geringerer Last brechen als ein gleichmäßiger Zug, so eine Studie aus dem Jahr 2006. In einer Laborstudie aus dem Jahr 2007 verringerte eine handelsübliche Spülung den Haarbruch beim Kämmen.
Feines Haar pflegen: Waschen und Spülung
Wasch feines Haar, wenn der Ansatz fettig aussieht; eine feste Zahl gibt es nicht. Die Ratgeber, die wir gelesen haben, nennen Abstände von täglich bis alle paar Tage, keiner mit einer Quelle. Der Autor des Fachbuchs zur Chemie und Physik des Haares erwartet, dass sich Fett im Haar bei glattem, feinem Haar am deutlichsten zeigt; eine Messung ist das nicht. Sind eher deine Längen trocken, hilft dir unser Beitrag zu trockenen Haaren weiter.
Einige Ratgeber raten, Shampoo nur am Ansatz aufzutragen und dafür ein mildes zu nehmen.
Spülung gehört nach den meisten Ratgebern nur in Längen und Spitzen, und zwar sparsam. Ein möglicher Grund für die kleine Menge liegt in der Reibung: Pflegende Inhaltsstoffe aus der Gruppe der quartären Ammoniumverbindungen hinterlassen nach einer Studie aus dem Jahr 1976 einen gleitfähigen Film, der die Reibung zwischen den Haaren senkt. Eine Arbeit aus dem Jahr 1978 nennt die Reibung neben Haardicke, Steifigkeit und Kräuselung als einen der Faktoren, von denen der Body abhängt. Bei feinen, ohnehin wenig steifen Haaren dürfte sich ein solcher Film früher zeigen, aber wir haben keine Studie gefunden, die Rückstände von Spülung oder den Verlust an Body bei feinem Haar gemessen hat.
Sehr feines Haar verträgt nur wenig Öl, sonst hängt es schnell schwer herunter; dickes und lockiges Haar nimmt meist mehr auf.
Kämmen, Föhnen, Haargummis
Die Ratgeber sind sich einig, dass nasses Haar einen sanften Umgang braucht: Drück das Wasser mit dem Handtuch aus, statt zu rubbeln, und zerr keine Bürste durch klatschnasses Haar; mehrere Ratgeber weisen darauf hin, dass sich nasses Haar leichter dehnt und leichter bricht. Entwirrt wird nach der gängigen Empfehlung von den Spitzen aufwärts bis zum Ansatz. Für Locken beschreibt unser Ratgeber Locken entwirren eine eigene Methode.
Für trockenes feines Haar nimm lieber einen grobzinkigen Kamm oder die Finger als eine dichte Bürste. Einige Ratgeber raten, mit mittlerer Hitze zuerst den Ansatz zu föhnen, und empfehlen bei feinem Haar kürzere oder gestufte Schnitte; beides ist Styling und ändert die Haare selbst nicht. Lockst du feines Haar mit dem Lockenstab, erklärt unser Beitrag, warum Locken nicht halten und welche Rolle die Haardicke dabei spielen kann.
Unser Beitrag zu Haargummis ohne Haarbruch ordnet Haargummis nach Haartyp. Für feines Haar steht dort:
- Feines, glattes Haar: Viele Menschen mit feinem, glattem Haar stellen fest, dass glatte Haargummis rutschen. Greif lieber zu einem breiteren Modell, statt das Gummi immer straffer zu ziehen.
Feines Haar in der Nacht
Unsere Empfehlung für die Nacht bei feinem Haar: ein lockerer geflochtener Zopf oder ein lockerer Dutt oben, mit weichem Haargummi. Geh mit trockenen Haaren ins Bett oder zumindest mit handtuchfeuchten, die nicht mehr tropfen. Bei jedem Umdrehen im Schlaf reibt dein Haar am Kissenbezug. Bei der Reibung hat Seide meist einen Vorteil: An einem dichten Seidengewebe entsteht weniger Reibung als an einem Baumwollgewebe. Bereits geschädigtes Haar repariert ein Kissenbezug nicht.
Was Pflege nicht kann
Kein Kissenbezug, keine Haube und keine Routine macht ein Haar dicker, und kein Pflegeprodukt macht es dauerhaft dicker oder lässt mehr Haare wachsen. Pflege heißt, schonend mit dem Haar umzugehen, das du hast.
Ist dein Haar merklich dünner geworden oder fällt es plötzlich aus, ist das eine Frage für eine Ärztin oder einen Arzt.
Einige Fragen bleiben offen: Anerkannte Grenzwerte für fein, mittel und kräftig haben wir nicht gefunden. Wir haben auch keine Studie gefunden, die das Kämmen bei Haar gemessen hat, das feiner ist als die Gruppen der Studien von 1977 und 1986, und keine, die Rückstände von Spülung oder den Verlust an Body bei feinem Haar gemessen hat.
Material und Siegel unserer Seidenkissenbezüge
Die folgenden Angaben gelten für die Kissenbezüge von RENESSY. Unsere Seidenkissenbezüge sind aus 100 % Bio-Maulbeerseide mit 22 Momme gefertigt, und die verwendete Rohseide ist in die Güteklasse 6A eingestuft, die höchste Klasse der chinesischen Rohseidennorm (GB/T 1797). Seide liegt auf beiden Seiten, eine Rückseite aus Baumwolle oder Polyester gibt es nicht. Geschlossen werden die Bezüge mit einem verdeckten YKK-Reißverschluss. GOTS, kurz für Global Organic Textile Standard, stellt Anforderungen an Textilien aus biologisch erzeugten Fasern und an deren Verarbeitung. Die Seide ist GOTS-zertifiziert. Das Label OEKO-TEX MADE IN GREEN verbindet eine Prüfung auf Schadstoffe mit einer Herstellung in zertifizierten Betrieben. Die Kissenbezüge tragen das OEKO-TEX MADE IN GREEN Label mit der Label-ID M27MNB1V9, die du auf der Website von OEKO-TEX nachschlagen kannst. Die Kissenbezüge tragen das Dermatest 5-Star-Siegel und das Dermatest-Siegel Sensitive Skin, dermatologisch getestet für empfindliche Haut.
Häufige Fragen zu feinem Haar
Was ist der Unterschied zwischen feinen und dünnen Haaren?
Feine Haare sind schmale Haare; „dünne Haare“ sagt man im Alltag dagegen für schmale Haare, für wenige Haare oder für beides. Die Haardichte sagt, wie viele Haare du hast; die Haardicke, wie groß der Durchmesser jedes einzelnen Haares ist.
Woran erkennst du feines Haar?
Ein verbreiteter Test für zu Hause: Nimm ein ausgefallenes Haar und roll es zwischen den Fingerkuppen. Spürst du es kaum, ist es wahrscheinlich fein; fühlt es sich an wie ein Nähfaden, ist es wahrscheinlich mittel oder kräftig. Prüf Haare von mehreren Stellen, denn nicht alle Haare eines Kopfes sind gleich dick. Der Test ist grob und zeigt nur im Vergleich, ob deine Haare eher schmal oder eher dick sind.
Wie oft solltest du feines Haar waschen?
Für feines Haar gibt es keine feste Zahl: Wasch es, wenn dein Ansatz fettig aussieht, ob das nun täglich ist oder seltener.
Welche Bürste eignet sich für feines Haar?
Für trockenes feines Haar nimm lieber einen grobzinkigen Kamm oder die Finger als eine dichte Bürste; entwirre von den Spitzen aufwärts und geh mit nassem Haar behutsam um.
Können feine Haare dicker werden?
Kein Kissenbezug, keine Haube und keine Routine macht ein Haar dicker, und kein Pflegeprodukt macht es dauerhaft dicker oder lässt mehr Haare wachsen. Was Pflege tun kann, ist, mit feinem Haar schonend umzugehen: wenig Produkt in den Längen, behutsames Kämmen und locker gebundene Zöpfe.
Quellen
- Yin NE, Kissinger RH, Tolgyesi WS, Cottington EM. The effect of fiber diameter on the cosmetic aspects of hair. Journal of the Society of Cosmetic Chemists. 1977;28:139-150. https://library.scconline.org/v028n03/36
- Hough PS, Huey JE, Tolgyesi WS. Hair body. Journal of the Society of Cosmetic Chemists. 1976;27:571-578. https://library.scconline.org/v027n11/59
- Robbins CR, Scott GV. Prediction of hair assembly characteristics from single fiber properties. Journal of the Society of Cosmetic Chemists. 1978;29:783-792. https://library.scconline.org/v029n12/39
- Robbins CR, Reich C. Prediction of hair assembly characteristics from single-fiber properties. Part II. The relationship of fiber curvature, friction, stiffness, and diameter to combing behavior. Journal of the Society of Cosmetic Chemists. 1986;37:141-158. https://library.scconline.org/v037n03/30
- Taylor D, Barton E, Duffy I, Enea-Casse R, Marty G, Teeling R, Santoprete R. The biomechanics of splitting hairs. Interface Focus. 2024;14(3):20230063. PMID 39081627. doi:10.1098/rsfs.2023.0063
- Leerunyakul K, Suchonwanit P. Asian Hair: A Review of Structures, Properties, and Distinctive Disorders. Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology. 2020;13:309-318. PMID 32425573. doi:10.2147/CCID.S247390
- Loussouarn G, Lozano I, Panhard S, Collaudin C, El Rawadi C, Genain G. Diversity in human hair growth, diameter, colour and shape. An in vivo study on young adults from 24 different ethnic groups observed in the five continents. European Journal of Dermatology. 2016;26(2):144-154. PMID 27019510. doi:10.1684/ejd.2015.2726
- Bouabbache S, Galliano A, Littaye P, Leportier M, Pouradier F, Gillot E, Panhard S, Loussouarn G. What is a Caucasian “fine” hair? Comparing instrumental measurements, self-perceptions and assessments from hair experts. International Journal of Cosmetic Science. 2016;38(6):581-588. PMID 27021923. doi:10.1111/ics.12323
- Robbins CR. Chemical and Physical Behavior of Human Hair. 5. Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer, 2012, Kapitel 2. doi:10.1007/978-3-642-25611-0_2
- Duvel L, Herbal A, Daniels L, Kong R, Hillebrand GG. Age, lifestyle and self-perceptions of hair: Is there an association with hair diameter and tensile properties? International Journal of Cosmetic Science. 2019;41(5):509-515. PMID 31418888. doi:10.1111/ics.12569
- Yang W, Yu Y, Ritchie RO, Meyers MA. On the Strength of Hair across Species. Matter. 2020;2(1):136-149. doi:10.1016/j.matt.2019.09.019
- Wortmann FJ, Schwan-Jonczyk A. Investigating hair properties relevant for hair “handle”. Part I: hair diameter, bending and frictional properties. International Journal of Cosmetic Science. 2006;28(1):61-68. PMID 18492202. doi:10.1111/j.1467-2494.2006.00306.x
- Robbins C. Hair breakage during combing. II. Impact loading and hair breakage. Journal of Cosmetic Science. 2006;57(3):245-257. PMID 16832575
- Robbins C, Kamath Y. Hair breakage during combing. III. The effects of bleaching and conditioning on short and long segment breakage by wet and dry combing of tresses. Journal of Cosmetic Science. 2007;58(4):477-484. PMID 17728947
- Kamath YK, Robbins C. Hair breakage by combing and brushing: a comment on: T. A. Evans and K. Park, A statistical analysis of hair breakage. II. Repeated grooming experiments, J. Cosmet. Sci., 41, 439-456 (2010). Journal of Cosmetic Science. 2011;62(6):579-585. PMID 22682401


